Das dritte Partnertreffen des Inclusive Digital Video Training in Youth Work Projekts (InDVT = Inklusives Digital-Video-Training in der Jugendarbeit) fand in Prag in der Tschechischen Republik statt. Am 15. Dezember 2017 trafen sich die Projektpartner, um die bisherigen Aktivitäten zusammenzufassen und die letzte Phase von InDVT zu diskutieren.

Ungefähr ein Jahr des InDVT Projekts ist vergangen. Die Partner aus Bulgarien, Deutschland, der Schweiz und der Tschechischen Republik kamen nach Prag um die Ergebnisse des Projekts zu kontrollieren und über die letzten Aufgaben zu diskutieren. Das Treffen fing mit den Tätigkeitsberichten, die von jedem Partner präsentiert wurden, an. Darauf basierend hatte der Projektleiter aus Bulgarien die Chance, einen Überblick über die lokalen Aktivitäten zu bekommen und zu zukünftigen Schritten Rücksprache zu halten. Das Zusammenfassen des Projekts war ein wichtiger Teil des Treffens. Dank des Feedbacks aller Gäste werden vor Ende des Projekts noch ein paar Verbesserungen getätigt werden. Es sind auch noch ein paar letzte Aufgaben übrig, wie Übersetzungen, Informationsverbreitung, etc. Rosen Petkov, ein Projektleiter, fasst zusammen (Zitat übersetzt): „Das Projekt fördert die Idee, digitale Videos für inklusive Zwecke in non-formaler Jugendbildung zu benutzen. Während des Projekts haben wir eine Anzahl nützlicher Produkte vorbereitet und gezielte Trainingsansätze vorgeschlagen. Wir haben eine Methodologie entwickelt, wie moderne Medien in non-formaler Jugendbildung benutzt werden können; wir haben ein LMS (Learning Management System = Lernorganisationssystem) mit Trainingsmodulen entwickelt, das verschiedene Aspekte des Problems abdeckt; wir haben konkrete Beispiele von Mustern für inklusive Videos vorgeschlagen, kombiniert mit Metadaten für Trainer. Zu guter Letzt hat das Projekt die Kooperation zwischen EU und nicht-EU Ländern im Jugendbereich verstärkt und die Leistung der Partner erhöht. Das Projekt ist sehr nützlich für Jugendtrainer, -leiter oder -arbeiter. Dank der Unterstützung durch das Erasmus+ Programm, stehen die Materialien auf inclusivevideo.org zur freien Verfügung.“

Das letzte Treffen des InDVT Projekts fand an der University of Life Sciences (Tschechische Agraruniversität) in Prag statt. Die Gastgeber entschieden sich, eine kurze Besichtigung des Campus durchzuführen. Es war eine tolle Gelegenheit den Projektpartner besser kennenzulernen und zu sehen, wie fortgeschritten die Technologien an der Universität sind. Wie einer der Partner aus Deutschland, Arndt Selders, zugibt: „Auf der einen Seite ein Virtual-Reality-Studio, auf der anderen ein Bauernhof und ein Garten – es ist wirklich erstaunlich, was für Möglichkeiten diese Universität ihren Studenten bietet.“

Das Inclusive Digital Video Training in Youth Work Projekt wird von der Student Computer Art Society (SCAS) aus Bulgarien geleitet. Projektpartner sind: Werft22 aus der Schweiz, die Tschechische Agraruniversität Prag aus der Tschechischen Republik, das National Student Information and Career Center (NSICC) aus Bulgarien und European Youth4Media Network e.V. aus Deutschland.

Das Projekt wird finanziert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission, im Rahmen von „KA2 – Cooperation for innovation and the exchange of good practices: Capacity Building in the field of Youth“ (= KA2 – Kooperation für Innovation und den Austausch von bewährten Verfahren: Bildung von Kapazitäten im Jugendbereich).

Mehr Informationen über das Projekt unter: http://www.bennohaus.de/internationales/ako/indvt-inklusives-digital-video-training-in-der-jugendarbeit/