Träger: Arbeitskreis Ostviertel e.V.
Zeitraum: 01.01.2015 – 31.12.2015

Das Projekt „Mobile Games In Youth Work (mGames)“ beschäftigt sch mit der Einbindung von Lernsoftware auf Mobilgeräten in der Arbeit mit Jugendlichen. Insgesamt sechs Organisationen aus Bulgarien, Deutschland, Slowenien, Polen und Italien sind daran beteiligt.

Förderung

Das Projekt „Mobile Games In Youth Work“ des AKO wird im Rahmen des „Erasmus+“-Programms gefördert

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In den letzten zehn Jahren wurde Software für den Computer entwickelt, mit der Kinder und Jugendliche auf spielerische Art neues Wissen erwerben und ihre Kompetenzen erweitern können. Gerade in letzter Zeit sind jedoch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets in den Vordergrund gerückt und haben den Zugriff auf das nahezu unbegrenzte Wissen, das im Internet frei zur Verfügung steht, von überall aus möglich gemacht. Lernspiele, die für Mobilgeräte konzipiert wurden, sind jedoch eine Seltenheit. Dabei könnte derartige Software in die Jugendarbeit eingebunden werden und somit die Kapazität der Pädagogen erweitern. Mit der Arbeit an dem Projekt mGames soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Ziel des Projektes ist unter anderem die Entwicklung einiger Lernspiele, mit denen Kinder und Jugendliche ihr Wissen in den Bereichen interkulturelles Lernen, nachhaltiges Handeln und unternehmerisches Denken erweitern können. Die Produkte werden zum kostenlosen Download im App Store, im Google Play Store und auf der Internetplattform des Projektes freigegeben. Darüber hinaus sollen etwa 120 Jugendarbeiter im Umgang mit der Software geschult werden. Dabei sollen sie sowohl lernen, diese Software in ihre Arbeit einzubinden, als auch selber Lernprogramme zu entwickeln. Auch Jugendliche und Jugendorganisationen sollen Einblicke in die Programmierung von Lernsoftware bekommen.

Die Auftaktveranstaltung fand im Januar 2015 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia statt, im Laufe des Jahres sind noch vier weitere Treffen in Slowenien, Italien, Münster und Polen geplant.