Der Iraner Hossein Yazdi kam 1954 als überzeugter Kommunist in die DDR, um hier Agrarwissenschaft zu studieren. Schon bald durchschaute er die These von den großen sozialistischen Errungenschaften und fühlte sich vom Sozialismus abgestoßen. Er begann die in der DDR lebenden iranischen Exil-Kommunisten auszuspionieren und wurde im Rahmen dieser Tätigkeit am 26. Oktober 1961 am Kontrollpunkt Checkpoint Charlie verhaftet. Nach der Untersuchungshaft in Berlin-Hohenschönhausen folgte über ein Jahrzehnt Isolationshaft in Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II.

Aufgrund einer Intervention des Schahs anlässlich eines Geschäftsabschlusses zwischen der DDR und dem Iran erlangte Hossein Yazdi nach 15,5 Jahren wieder die Freiheit.

Der ehemalige Strafgefangene 382 und persische Agent in der DDR berichtet über seine Vergangenheit und seine Erlebnisse. Marc Würfel-Elberg aus der CDU moderiert und stellt Fragen.
Anschließend: Offene Frage- und Informationsrunde mit dem Publikum.

Eintritt frei!


Veranstaltungsdaten

Datum: 24.06.2018

Uhrzeit: 17:30 bis 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Bennohaus

Rubrik(en):

Raum: Benno 1 (Saal)

Eintritt: frei

Veranstalter: Arbeitskreis Ostviertel e.V.

Livestream: Ja, unter mnstr-medien.de